Kontaktlinsen Ratgeber

Sehen ohne Knick in der Optik: Kontaktlinsen bei Hornhautverkrümmung

Eine Fehlsichtigkeit kann zahlreiche Ursachen haben. Bei der Kurz- und der Weitsichtigkeit ist der Augapfel verkrümmt und verhindert so scharfes Sehen auf weiten oder kurzen Distanzen. Eine Hornhautverkrümmung oder, wie der Fachausdruck lautet, ein Astigmatismus liegt vor, wenn die Hornhaut des Auges verformt ist. Normalerweise hat die Hornhaut, der vorderste Abschnitt des Augapfels, eine leicht ovale Form. Sie ähnelt in der Form einer Kontaktlinse, ist also sphärisch gewölbt. Zusammen mit der Augenlinse sorgt die Hornhaut dafür, dass das einfallende Licht gleichmäßig gebündelt wird und somit fokussiert auf die Netzhaut einfällt. Das Ergebnis: Man sieht klar und scharf.

Hornhautverkrümmung: angeborene Fehlsichtigkeit

Bei den meisten Menschen ist diese Wölbung jedoch nicht gleichmäßig. Der Lichtstrahl wird dann eben nicht mehr gleichmäßig gebündelt und das Licht fällt an einigen Stellen stärker ein als an anderen. Folglich wird auf der Netzhaut kein einheitlicher Lichtpunkt abgebildet, sondern ein stabförmiger. Die Hornhautverkrümmung wird daher oftmals auch als Stabsichtigkeit bezeichnet. Astigmatismus bedeutet wörtlich übersetzt Punktlosigkeit – was bereits darauf hindeutet, in welcher Form die Sicht bei der Hornhautverkrümmung eingeschränkt ist. Anders als etwa bei der Kurzsichtigkeit, erscheint die Umwelt nicht nur unscharf, sondern auch verzerrt. Punkteförmige Strukturen werden als Streifen – oder eben Stäbe – wahrgenommen. Je gekrümmter die Hornhaut ist, desto stärker wird das Licht gebrochen – und umso unschärfer und verzerrter ist die Sicht. Im Unterschied zur Kurz- oder Weitsichtigkeit sind bei einer stärkeren Hornhautverkrümmung oft die Nah- und die Weitsicht betroffen. Auch häufige Kopf- und Augenschmerzen können Anzeichen für einen Astigmatismus sein.

Vier Formen des Astigmatismus

Eine Abweichung, die bis zu 0,5 Dioptrien misst, gilt allerdings noch als normal und ist häufig angeboren. Sie wird von den meisten Betroffenen gar nicht oder nur kaum bemerkt und hat kaum Auswirkungen. Ab einem höheren Wert führt die Hornhautverkrümmung jedoch zu mehr oder weniger starken Einschränkungen im Sichtfeld.

Es wird zwischen vier Formen des Astigmatismus unterschieden – welche jeweils vorliegt, kann beim Augenarzt oder beim Optiker gemessen werden. Die Art der Verkrümmung entscheidet auch darüber, wie diese genau korrigiert werden kann, also wie das Brillenglas geschliffen wird oder die spezielle Kontaktlinse beschaffen ist.

Spezielle Linsenform für spezielle Anforderungen

Um eine Hornhautverkrümmung zu korrigieren, haben sich neben einer Brille heute auch spezielle Kontaktlinsen, sogenannte torische Linsen, durchgesetzt. Torische Kontaktlinsen unterscheiden sich von denen, die Kurzsichtigkeit korrigieren sollen, vor allem durch ihre Form: Sie sind, wie der Name schon sagt, torisch geformt und nicht rund wie die “normalen” Linsen. Die Oberfläche der Speziallinse erinnert ein wenig an einen Donut: Die Linse verfügt in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen über zwei unterschiedliche Werte für die Lichtbrechung und kann so die Ursache der Fehlsichtigkeit korrigieren – die ja eben darin besteht, dass das Licht aufgrund der verkrümmten Hornhaut nicht gebündelt auf die Netzhaut fällt.

Torische Linsen als willkommene Alternative zur Brille

Torische Linsen haben gegenüber einer Brille klare Vorteile: Sie sind dezenter, behindern nicht beim Sport oder bei Aktivitäten im Wasser und schränken vor allem das Sichtfeld nicht ein – was gerade bei einer starken Hornhautverkrümmung angenehm ist. Bei einigen Formen der Hornhautverkrümmung sind Linsen sogar die bessere Wahl, da diese direkt auf der Hornhaut aufliegen – also genau dort, wo die Sehhilfe ansetzen muss. Torische Kontaktlinsen müssen allerdings unbedingt genau angepasst werden. Zum einen muss die Form des Astigmatismus bestimmt werden, zum anderen müssen sowohl die Dioptrienzahl als auch der Zylinderwert und die Achsenlage der Verkrümmung bestimmt werden. Darüber hinaus haben die Augen zudem häufig unterschiedliche ausgeprägte Verkrümmungen.

Varianten der torischen Linse

Auch torische Linsen gibt es in harten und weichen Varianten. Welche davon infrage kommt, sollte beim Optiker individuell gemessen und ausprobiert werden. So lassen sich harte Linsen länger tragen und reizen durch ihre kleinere Auflagefläche das Auge weniger, da sie nicht die gesamte Hornhaut bedecken. Allerdings ist die Eingewöhnungszeit in der Regel viel länger als bei weichen Linsen. Weiche torische Linsen sind für viele Menschen allerdings einfacher in der Handhabung und und der Tragekomfort ist ebenso angenehm. Jetzt torische Kontaktlinsen bestellen.

 

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