Kontaktlinsen Ratgeber

Welche Arten von Kontaktlinsen gibt es?

Man unterscheidet die Kontaktlinsen nach den folgenden Kriterien:

  • Fehlsichtigkeit, zum Beispiel sphärische, torische oder multifokale Linsen
  • Nutzungsdauer, zum Beispiel Tages-, Wochen- oder Monatslinsen
  • Material, zum Beispiel Silikon-Hydrogel oder Hydrogel

In diesem Artikel werden wir folgende Fragen im Detail klären:

Fragen in Bezug auf Fehlsichtigkeit

Fragen in Bezug auf die Nutzungsdauer

Fragen in Bezug auf das Material

 

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Welche Fehlsichtigkeiten kann man mit Kontaktlinsen ausgleichen?

Folgendes sind die gängigsten Fehlsichtigkeiten, die mit Kontaktlinsen problemlos ausgeglichen werden können:

  • Augen, die kurzsichtig sind: man sieht gut in der Nähe, aber nicht in der Ferne
  • Augen, die weitsichtig sind: man sieht je nach Stärke gut in der Ferne oder etwas unscharf, aber die Nähe ist immer schwierig
  • Augen, die eine Hornhautverkrümmung haben: man sieht unscharf und verzerrt
  • Augen, die alterssichtig sind: man hat Mühe mit dem Sehen in der Nähe und der Ferne

Es gibt nur wenige Fälle, wo man Fehlsichtigkeiten mit einer Kontaktlinse nicht ausgleichen kann. Einzig das sogenannten versteckte Schielen, auch Heterophorie genannt, lässt sich nicht mit Kontaktlinsen ausgleichen. Um dieses auszugleichen ist in der Brille ein Prisma eingearbeitet, welches nicht in Kontaktlinsen eingebaut werden kann. Alle anderen Fehlsichtigkeiten können mit Kontaktlinsen ausgeglichen werden. Um optimales Sehen zu ermöglichen, müssen die Augen Höchstleistungen vollbringen. Nur durch das perfekte Zusammenspiel von Hornhaut, Augenlinse, Netzhaut und Sehnerven ist scharfes Sehen überhaupt möglich. Die Lichtstrahlen sollen auf dem Brennpunkt der Netzhaut zusammentreffen. Kontaktlinsen könne dies für praktisch jede Fehlsichtigkeit erreichen. Die Sehschärfe, die erreicht wird, weicht manchmal von der Sehschärfe mit Brille ab.

Was ist eine Kurzsichtigkeit?

Eine Kurzsichtigkeit ist ein Brechungsfehler des Auges, bei dem das Licht durch das Auge zu stark gebrochen wird. Bei einer Kurzsichtigkeit, fachlich Myopie genannt, sieht die betroffenen Person auf die Weite unscharf. Je höher die Kurzsichtigkeit ist, umso schlechter sieht man auf die Weite. Die Nähe ist scharf. Ein kurzsichtiges Auge ist entweder zu lang gebaut oder seine Hornhaut und Augenlinse haben eine zu hohe Brechkraft.

Das Bild eines Objektes wird vor der Netzhaut gebündelt und nicht wie vorgesehen auf der Netzhaut.

Die Myopie beziehungsweise Kurzsichtigkeit, ist die häufigste Fehlsichtigkeit und wird zukünftig immer mehr Menschen betreffen. Ein Beispiel: in Asien sind 90% der Kinder und Jugendlichen kurzsichtig, vor 60 Jahren waren es 20%. Bei der Kurzsichtigkeit trifft das Licht, das wir sehen nicht wie vorgesehen auf die Netzhaut, sondern bündelt sich davor. Es entsteht ein unscharfes Bild auf die Ferne. Auf die Nähe können Kurzsichtige gut sehen. Um das Licht wieder scharf auf die Netzhaut zu bringen, braucht man eine Minus-Korrektur.

Wie kann man eine Kurzsichtigkeit mit Kontaktlinsen korrigieren?

Mit Minus-Kontaktlinsen wird die Brechkraft des Auges reduziert. Das Licht, beziehungsweise das Bild, das wir sehen, gelangt so wieder scharf auf die Netzhaut.

Eine Myopie ist mit Kontaktlinsen einfach auszugleichen. Die Werte der Kontaktlinsen sind meistens etwas schwächer als die der Brillengläser.  Da die Kontaktlinsen direkt auf dem Auge aufliegen, wird das Licht bei ihnen anders gebrochen als bei Brillengläsern. Die Welt, und alles, was wir sehen, behält ihre Originalgrösse und wird nicht, wie bei der Brille, verkleinert. Am Anfang sieht man dadurch mit Kontaktlinsen alles etwas grösser und näher als mit der Brille, daran gewöhnt man sich schnell. Kontaktlinsen bei Kurzsichtigkeit sind sphärische Kontaktlinsen, das bedeutet, sie besitzen die Form einer Sphäre (Kugel) und haben, egal wie sie auf dem Auge sitzen, immer die gleiche Stärke. Eine Kurzsichtigkeit wird mit Minus-Werten korrigiert. Es gibt tausenden Varianten von Kontaktlinsen, es ist wichtig sich die Kontaktlinsen von einem Optiker anpassen zu lassen.

 

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Was ist eine Weitsichtigkeit?

Eine Weitsichtigkeit, fachlich Hyperopie genannt, ist ein Brechungsfehler des Auges, bei dem das Licht zu schwach gebrochen wird. Sie äussert sich je nach Alter und Stärke anders. Wer auch in jungen Jahren auf die Nähe schlecht sieht und auf die Weite kaum Mühe hat, ist weitsichtig. In älteren Jahren sehen Weitsichtige weder auf die Weite noch auf die Nähe gut. Ein weitsichtiges Auge ist entweder zu kurz gebaut oder die Hornhaut und die Augenlinse haben zu wenig Brechkraft.

Das Bild eine Objektes wird hinter der Netzhaut gebündelt und nicht wie vorgesehen auf der Netzhaut.

Die Hyperopie beziehungsweise Weitsichtigkeit, wird manchmal falsch gedeutet. Je jünger man ist, umso besser kann man mit seiner Augenlinse eine kleine Weitsichtigkeit ausgleichen und somit das Sehen auf die Weite scharf stellen. Das Sehen auf Nähe ist in den meisten Fällen nicht so gut. Irgendwann kann die Augenlinse die Hyperopie von Natur aus nicht mehr einfach ausgleichen und die Sicht auf die Weite wird auch schlechter. Fast alle Hyperopen haben gemeinsam, dass sie auf die Nähe nicht gut sehen. Bei Weitsichtigen trifft das Licht nicht wie vorgesehen auf die Netzhaut sondern landet dahinter, so entsteht ein unscharfes Bild. Mit einer Plus-Korrektur wird die Brechkraft des Auges verstärkt und das Licht gelangt wieder scharf auf die Netzhaut.

Wie kann man die Weitsichtigkeit mit Kontaktlinsen korrigieren?

Mit Plus-Kontaktlinsen wird die Brechkraft des Auges verstärkt. Das Licht, beziehungsweise das Bild, das wir sehen, gelangt so wieder scharf auf die Netzhaut.

Eine Hyperopie ist mit Kontaktlinsen einfach auszugleichen. Die Werte der Kontaktlinsen sind meist etwas stärker als die der Brillengläser. Da die Kontaktlinsen direkt auf dem Auge aufliegen, wird das Licht bei ihnen anders gebrochen als bei Brillengläsern. Die Welt, und alles, was wir sehen, behält ihre Originalgrösse und wird nicht, wie bei der Brille, vergrössert. Am Anfang sieht man dadurch mit den Kontaktlinsen alles etwas kleiner und weiter weg als mit der Brille, daran gewöhnt man sich aber schnell. Kontaktlinsen bei Weitsichtigkeit sind sphärische Kontaktlinsen, dass bedeutet, sie haben die Form einer Sphäre (Kugel) und haben, egal wie sie auf dem Auge sitzen, immer die gleiche Stärke. Eine Weitsichtigkeit wird mit Plus-Werten korrigiert. Es gibt tausenden Varianten von Kontaktlinsen, es ist wichtig sich seine Kontaktlinsen von einem Optiker anpassen zu lassen.

 

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Was ist eine  Hornhautverkrümmung?

Eine Hornhautverkrümmung zeigt sich häufig darin, dass das Sehen unscharf ist und teilweise leicht bis stark verzerrt. Einer Hornhautverkrümmung, fachlich Astigmatismus genannt, ist wie die Kurz- und Weitsichtigkeit ein Brechungsfehler des Auges. In diesem Fall ist die Augenform nicht wie eine perfekte runde Kugel geformt, sonder horizontal und vertikal ganz leicht unterschiedlich gekrümmt, daher das Wort Verkrümmung. Durch diese Krümmung entstehen zwei senkrecht zueinander stehende Bilder. Eine Hornhautverkrümmung zeigt sich häufig darin, dass das Sehen unscharf ist und teilweise leicht bis stark verzerrt.

In diesem Bild sieht man, dass ein Teil des Auges das Licht vor der Netzhaut entstehen lässt und der andere Teil des Auges lässt einen Teil des Lichtes hinter der Netzhaut entstehen. Dadurch sieht man mit einer Hornhautverkrümmung verzerrt.

 

Fast jedes Auge hat eine Hornhautverkrümmung. Das ist völlig normal. Eine Hornhautverkrümmung kann sich in vielen möglichen Kombinationen aus Plus- und Minus-Korrekturen zeigen. Alle haben gemeinsam, dass das Sehen nicht in alle Richtungen gleich scharf oder unscharf ist.

In folgendem Ratgeberartikel geben wir Ihnen vertiefende Informationen rund um das Thema Hornhautverkrümmung und Kontaktlinsen bei Hornhautverkrümmung

Sollte das Sehen plötzlich verzerrt sein und Linien die eigentlich gerade sind werden schräg, kurvig oder wellig gesehen ist dies meistens kein Indiz für eine Hornhautverkrümmung, in diesem Fall ist der direkte Besuch des Augenarztes zu empfehlen

Wie kann man eine Hornhautverkrümmung mit Kontaktlinsen korrigieren?

Eine Hornhautverkrümmung oder auch Astigmatismus genannt gleicht man mit torischen Kontaktlinsen aus. Sie haben zwei verschiedene Stärken, die die Hornhautverkrümmung des Auges perfekt ausgleichen. Der Cylinder gibt die Stärke der Hornhautverkrümmung an und die Achse die Richtung der Hornhautverkrümmung.

Zum Beispiel: sph -1.00, cyl -0.75, A 180°, Das “sph” bedeutet Sphäre und steht hier aufgrund des Minuswertes für die Kurzsichtigkeit, “cyl” bedeutet Zylinder und steht für die Stärke der Hornhautverkrümmung und “A” bedeutet Achse und steht für die Richtung der Hornhautverkrümmung.

Bei den Kontaktlinsen muss die Hornhautverkrümmung  im Gegensatz zur Brille aber erst ab einer bestimmten Stärke ausgeglichen werden. Das liegt daran, dass eine kleine Hornhautverkrümmung beim Sehen mit Kontaktlinsen kaum einen Einfluss hat.

Eine Hornhautverkrümmung lässt sich mit Kontaktlinsen einfach ausgleichen, ab einer Cyl-Stärke von 0.75dpt ist dies zu empfehlen. Die unterschiedlichen Stärken in den unterschiedlichen Richtungen des Auges werden separat ausgeglichen. Je nachdem wie die Kontaktlinsen auf dem Auge sitzen, passt die Korrektur perfekt oder muss vom Optiker eingestellt werden. Dadurch ist die Anpassung von torischen Kontaktlinsen herausfordernd. Es gibt tausende Kombinationen bei den Kontaktlinsen. Deshalb ist es wichtig, sich seine Kontaktlinsen von einem Optiker anpassen zu lassen.

In folgendem Ratgeberartikel geben wir Ihnen vertiefende Informationen rund um das Thema Hornhautverkrümmung und Kontaktlinsen bei Hornhautverkrümmung.

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Was ist eine Alterssichtigkeit?

Die Alterssichtigkeit, fachlich Presbyopie genannt, ist die Veränderung der Sehschärfe auf die Nähe mit dem Alter. Eigentlich beginnt die Alterssichtigkeit mit der Geburt, denn ab dann fängt die Augenlinse langsam an, ihre Elastizität zu verlieren. Circa ab 45 Jahren hat sie so viel an Flexibilität verloren, dass die Augenlinse sich nicht mehr gut auf nahe Objekte einstellen kann. Häufig merkt man dies plötzlich, obwohl es ein schleichender Prozess ist. Man versucht dem am Anfang auszuweichen, indem man nahe Objekte weiter weg hält.

Egal welche Fehlsichtigkeit die Augen haben, die Alterssichtigkeit, beziehungsweise Presbyopie, trifft einen ab circa 45 Jahren und die verändert sich stetig bis circa 60 Jahre. Bei jedem zeigt sie sich jedoch unterschiedlich. Wer zum Beispiel kurzsichtig ist, wird plötzlich merken, dass er ohne Brille und Kontaktlinse besser lesen kann, als mit. Mit der Brille oder den Kontaktlinsen merkt der Kurzsichtige, dass er zum Lesen alles weiter weg halten muss als bisher. Weitsichtige Menschen merken, dass das Lesen auch mit Kontaktlinse oder Brille nicht mehr scharf ist und ohne schon gar nicht, sie müssen zum Lesen alles weiter weg halten.

Wie kann man eine Alterssichtigkeit mit Kontaktlinsen ausgleichen?

Eine Alterssichtigkeit oder auch Presbyopie genannt gleicht man mit multifokalen Kontaktlinsen aus. Sie stellen die Weite und die Nähe gleichzeitig scharf. Der Name kommt von Multi-Fokus, sie besitzen mehrere Zonen für die Sehschärfe.

Multifokale Kontaktlinsen werden auch häufig Gleitsicht-Kontaktlinsen genannt. Das spezielle Design sorgt dafür, dass man auf die Ferne, wie auch auf die Nähe scharf sieht. Jeder Hersteller baut seine Gleitsicht-Kontaktlinsen anders. Somit ist eine Anpassung der Kontaktlinsen durch einen Optiker sehr zu empfehlen. Eine weitere Möglichkeit der Presbyopie-Korrektur ist die Monovision. Auf einem Auge wird die Kontaktlinse für die Nähe scharf gestellt und auf dem anderen Auge wird die Kontaktlinse für die Weite scharf belassen. Zu Beginn empfiehlt es sich, bei Minuswerten die eine Kontaktlinse um 0.75dpt weniger zu bestellen und bei Pluswerten um 0.75dpt mehr zu bestellen.In unserem Ratgeber: Kontaktlinsen und Alterssichtigkeit erfahren Sie mehr zur Presbyopie und multifokalen Kontaktlinsen.

Kann man auch ohne Fehlsichtigkeit Kontaktlinsen tragen?

Es gibt gute Gründe Kontaktlinsen auchn ohne Fehlsichtigkeit zu tragen. Am beliebtesten sind hier farbige Kontaktlinsen und Kontaktlinsen mit motiven. Ohne Korrektur kommen Kontaktlinsen aber auch beim Augenarzt zum Einsatz zum Beispiel als Verbandslinse oder sie wird mit Medikamenten präpariert.

Welches sind die coolsten Farblinsen?

Farbige Kontaktlinsen gibt es in sehr vielen Farben. Die Air Optix Colors vereinen eine grosse Farbauswahl und eine qualitativ gute Kontaktlinse da sie aus Silikon-Hydrogel bestehen. Sie können bedenkenlos den ganzen Tag getragen werden. Bei den Freshlook Kontaktlinsen gibt es eine noch grössere Auswahl an Farben, sie sind jedoch aus einem Hydrogel-Material, welches auf dem Auge eher stören kann.

Welches sind die coolsten Funlinsen?

Funlinsen sind super für Kostümpartys, Halloween oder Fasnacht. Den Augen kann jede beliebige Farbe verliehen werden. Die meisten Funlinsen sind nicht mit Korrektur erhältlich und sind auch nicht zum Autofahren geeignet. Einige Modelle leuchten sogar im Schwarzlicht.

 

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Wie häufig muss man seine Kontaktlinsen wechseln?

Seine Kontaktlinsen sollte man so häufig wechseln, wie es der Optiker oder Kontaktlinsen-Hersteller empfiehlt, denn für diesen Gebrauchs-Zeitraum haben die Kontaktlinsen eine Zulassung, so dass die Augengesundheit gewahrt wird. Bei Extrembedingungen, wie trockener Heizungsluft, können sie auch schon früher getauscht werden. Kontaktlinsen sollten nie länger als vorgesehen benutzt werden.

Die Nutzungsdauer von Kontaktlinsen kann sehr unterschiedliche sein, von einem Tag bis zu einem Jahr. Unbestritten ist, die Nutzungsdauer sollte so kurz wie möglich gehalten werden, um das Risiko von Infektionen zu minimieren. Deshalb empfehlen wir Tages-Kontaktlinsen, wo praktisch kein Infektionsrisiko besteht. Zudem sollten die Kontaktlinsen nicht länger genutzt werden, als vom Hersteller vorgesehen oder als vom Optiker empfohlen. Jeder Mensch ist individuell, es gibt Träger, die wechseln ihre Monats-Kontaktlinsen bereits nach zwei Woche aus, da diese mit einem Schleier belegt sind, ohne etwas dagegen machen zu können. Genauso gibt es Menschen, bei denen sind die Monats-Kontaktlinsen drei Wochen alt und sie sehen aus wie frisch geöffnet. In einer Kontrolle bei einem unserer Partner-Optiker kann festgestellt werden, wie sauber die Kontaktlinsen sind. Denn eins ist sicher, sobald die Kontaktlinsen nach mehrmaligem Gebrauch stärker zu spüren sind als wenn sie frisch sind, ist die Verschmutzung darauf schon sehr gross. Das Ziel ist es, die Kontaktlinsen zu tauschen, bevor sie Verschmutzungen aufweisen, damit diese die Sicht und den Tragekomfort nicht stören. Mehr zum Thema Kontaktlinsenhygiene findet man in unserem Ratgeber. Wann immer möglich empfehlen wir Tages-Kontaktlinsen. Gründe, die dagegen sprechen, wären nur, wenn die Korrektur mit Tages-Kontaktlinsen nicht erreicht werden kann oder das günstigste Preis-Leistungsverhältnis von Wochen- bzw. Monats-Kontaktlinsen im Vordergrund steht. Häufig sind die Preisunterschiede von Tages- zu Monats-Kontaktlinsen pro Monat allerdings gering, wenn man das geeignete Pflegemittel mit bedenkt.

Was sind die Vorteile von Tages-Kontaktlinsen?

Das sind die Vorteile von Tages-Kontaktlinsen:

  • Tages-Kontaktlinsen sind am hygienischsten
  • Tages-Kontaktlinsen sind am einfachsten zu handhaben
  • Tages-Kontaktlinsen bieten den besten Tragekomfort
  • Tages-Kontaktlinsen sind besonders für Allergiker geeignet
  • Tages-Kontaktlinsen können auch bei Wassersportarten und Aktivitäten genutzt werden
  • Tages-Kontaktlinsen sind heute genauso gesund wie Wochen-Kontaktlinsen
  • Tages-Kontaktlinsen müssen nicht gereinigt werden

Tages-Kontaktlinsen bieten die einfachste und hygienischste Art Kontaktlinsen zu tragen, ohne sich Gedanken machen zu müssen, wie alt die Kontaktlinsen sind, ob das Pflegemittel noch ausreicht oder ob die Kontaktlinsen beim Schwimmen verloren gehen.

Die neuesten Innovationen bei Tages-Kontaktlinsen sind auf dem Auge praktisch nicht zu spüren, hier bieten sich die dünnsten Kontaktlinsen für empfindliche und trockenen Augen. Dadurch dass die Kontaktlinsen nicht gereinigt werden müssen und jeden Tag einfach eine frische Kontaktlinse genommen wird, gibt es keine Bedenken bei der Hygiene. Das Schwimmen, Tauchen und Saunieren ist mit Tages-Kontaktlinsen kein Problem. Mit Kontaktlinsen, die man häufiger benutzt, empfehlen wir dies nicht. Auch Allergiker haben mit Tages-Kontaktlinsen die grössten Vorteile, da sie nicht auf Inhaltsstoffe im Pflegemittel reagieren können oder in der Heuschnupfenzeit die Allergene nicht selber mit der Kontaktlinse wieder auf das Auge geben. Bei Tages-Kontaktlinsen gibt es jedoch qualitativ unterschiedliche Produkte auf dem Markt.  In dem Ratgeberartikel “Welches ist das beste Material für Kontaktlinsen?” zeigen wir diese Unterschiede.

Was sind die Vorteile von Zwei-Wochen-Kontaktlinsen?

Das sind die Vorteile von Zwei-Wochen-Kontaktlinsen:

  • Zwei-Wochen-Kontaktlinsen sind sehr dünn und weich.
  • Zwei-Wochen-Kontaktlinsen bieten ein optimales Preis-Leistungsverhältnis bei täglichem Kontaktlinsen-Tragen.
  • Zwei-Wochen-Kontaktlinsen lassen sich in vielen Grössen und Stärken bestellen.

Zwei-Wochen-Kontaktlinsen bieten eine grosse Vielfalt von bestellbaren Korrekturen. Sie sind sehr dünn und bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bei täglichem Gebrauch. Sie sind eine gute Alternative, wenn ein schneller Tausch-Rhythmus gewünscht wird und bei täglichem Tragen ein möglichst attraktives Preis-Leistungsverhältnis erzielt werden soll. Zwei Wochen Kontaktlinsen sind zum Teil feiner und weicher als Monats-Kontaktlinsen, da sie schon eher getauscht werden können. Sie müssen nach jedem Gebrauch sorgfältig gereinigt und nach zwei Wochen gegen ein frisches Paar ersetzt werden, egal wie häufig sie getragen wurden. Im Ratgeber Kontaktlinsenhygiene geben wir Tipps und Informationen zum Pflegen der Kontaktlinsen. Am Markt finden sich praktisch nur hochwertige Produkte. Schauen Sie auch in folgenden Ratgeberartikel: Welches ist das beste Material für Kontaktlinsen.

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Was sind die Vorteile von Monats-Kontaktlinsen?

Das sind die Vorteile von Monats-Kontaktlinsen:

  • Monats-Kontaktlinse lassen sich in praktisch jeder Sehstärke bestellen
  • Monats-Kontaktlinsen bieten das günstigste Preis-Leistungsverhältnis bei täglichem Kontaktlinsen-Tragen.

Monats-Kontaktlinsen können in praktisch jeder Stärke bestellt werden. Es gibt sie in sehr vielen Varianten und sie bieten bei täglichem Tragen das günstigste Preis-Leistungsverhältnis. Alle Monats-Kontaktlinsen müssen nach jedem Gebrauch sorgfältig gereinigt und nach vier Wochen gegen ein frisches Paar ausgetauscht werden, egal wie häufig sie getragen wurden. Im Ratgeber Kontaktlinsenhygiene geben wir Tipps und Informationen zum Pflegen der Kontaktlinsen. Am Markt befinden sich qualitativ unterschiedliche Produkte. Mehr erfahren Sie darüber in unserem Ratgeberartikel: Welches ist das beste Material für Kontaktlinsen.

Was sind 3-Monats-, 6-Monats- und Jahres-Kontaktlinsen?

Diese Produkte habe alle gemein, dass sie individuell für jede Augenform, Augengrösse und Korrektur gefertigt werden. Sie können noch genauer für das Auge angepasst werden als es bei individuellen Monats-Kontaktlinsen der Fall ist.

Heute braucht man diese Kontaktlinsen nur noch selten. Nachteilig sind bei dieser Art Kontaktlinsen die Materialien. Sie sind häufig nicht so bequem wie die der Austausch-Kontaktlinsen und bedürfen einer aufwendigeren Pflege. Wie lange die Kontaktlinsen im Einzelfall genutzt werden können entscheidet der Optiker mit Ihnen bei einer Kontrolle, da dies sehr vom Tränenfilm, von der Tragegewohnheit und der Reinigung abhängig ist.

 

Welches ist das beste Kontaktlinsen-Material?

Das beste Material für Kontaktlinsen ist Silikon-Hydrogel. Die verschiedenen Kontaktlinsen-Materialien unterscheiden sich hauptsächlich in ihrem Wassergehalt, ihrer Sauerstoffversorgung der Augen, darin wie gut sie Feuchtigkeit binden und in ihrer Festigkeit.

Moderne Kontaktlinsen bestehen überwiegend aus Silikon-Hydrogel und bieten die besten Trageeigenschaften. Sensible und trockene Augen haben den Vorteil, dass diese Kontaktlinsen weniger zu spüren sind. Die Augen werden perfekt mit Sauerstoff versorgt, so dass Kontaktlinsen tragen langfristig gesund bleibt.

Mehr Informationen über die Materialien für Kontaktlinsen finden Sie in unserem Ratgeber: Welches ist das beste Material für Kontaktlinsen.

Was sind Silikon-Hydrogele-Kontaktlinsen?

Silikon-Hydrogel-Kontaktlinsen sind die moderne Weiterentwicklung der weichen Kontaktlinsen. Sie bieten dem Träger einen sehr hohen Tragekomfort, werden kaum trocken und geben dem Auge eine optimale Sauerstoffversorgung. Besteht keine Silikon-Allergie empfehlen wir, Silikon-Hydrogel-Kontaktlinsen der neuesten Generation zu tragen.

Die Kontaktlinsen bestehen aus einem Materialgemisch aus Silikon und Hydrogel. Durch das Silikon wird eine viel grössere Menge an Sauerstoff an das Auge gelassen. Es kommen circa 96-98% Sauerstoff durch die Kontaktlinse. Für die Ernährung der Hornhaut ist Sauerstoff unerlässlich. Die Kontaktlinsen sind ein wenig fester als Kontaktlinsen aus reinem Hydrogel, dafür sind sie aber auch einfacher aufzusetzen. Das Wasser wird in dem Material besser gebunden, so sind diese Kontaktlinsen bestens für trockene Augen geeignet. Neueste Varianten sind sehr dünn, weich und optimal Sauerstoffdurchlässig. Welche Silikon-Hydrogel-Kontaktlinsen wir Ihnen empfehlen, erfahren Sie in folgendem Ratgeberartikel: Welches ist das beste Material für Kontaktlinsen.

Was sind Hydrogel-Kontaktlinsen?

Hydrogele Kontaktlinsen sind die klassischen, ursprünglichen weichen Kontaktlinsen. Sie enthalten viel Wasser und gelten als sehr weich und dünn.

Hydrogel ist der Oberbegriff für die Materialien der ersten weichen Kontaktlinsen. Es gibt sie seit 1971 regulär zu kaufen. Sie enthalten einen hohen Anteil an Wasser und sind dadurch auch besonders weich. Hydrogele Kontaktlinsen lassen bis circa 87% des benötigten Sauerstoff an das Auge durch. Bei dauerhaftem zu häufig und zu langem Tragen, können allerdings Spuren von Sauerstoffmangel am Auge entstehen. Zum Beispiel mehr Adern am Auge oder rote Augen. Durch den hohen Wasseranteil können sie auch mehr Wasser durch Verdunstung verlieren, was für trockene Augen nicht optimal ist. Welche Hydrogel-Kontaktlinsen wir Ihnen empfehlen erfahren Sie in folgendem Ratgeberartikel: Welches ist das beste Material für Kontaktlinsen.

Was sind harte Kontaktlinsen?

Harte Kontaktlinsen sind in ihrer Form stabil, sie lassen sich nicht verbiegen. Auf dem Auge sind sie stärker zu spüren als weiche Kontaktlinsen, dafür können sie hohe Hornhautverkrümmungen besser ausgeglichen.

Noch vor 20 Jahren waren viele Korrekturen mit weichen Kontaktlinsen nicht möglich. Die Gewöhnung an harte Kontaktlinsen ist oft mühsam, da sie auf dem Auge stärker zu spüren sind als weiche Kontaktlinsen. Heute sind fast alle Fehlsichtigkeiten mit weichen Kontaktlinsen ausgleichbar. Der Vorteil der weichen Kontaktlinsen liegt darin, dass sie viel bequemer sind und man sich schneller an sie gewöhnt. Menschen mit hohen Korrekturen und vor allem mit hohen Hornhautverkrümmungen (Astigmatismus) werden mit harten Kontaktlinsen schärfer sehen, als sie es mit weichen Kontaktlinsen würden, allerdings gilt dies nur für sehr wenige Menschen.

 

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