Kontrolle ist besser: Warum sollten Kontaktlinsen regelmässig kontrolliert werden?

Kontaktlinsen sind heutzutage weit mehr als eine praktische Alternative zur Brille. In vielen Fällen lassen sich Fehlsichtigkeiten mit Linsen sogar besser korrigieren als mit einer Brille, beispielsweise bei Alterssichtigkeit. Damit man mit Linsen optimal sieht, ist allerdings eine exakte Anpassung notwendig. Die Sehstärke, eine eventuelle Hornhautverkrümmung und auch die Empfindlichkeit der Augen müssen vom Optiker oder Augenarzt genau bestimmt werden und die Linsen individuell angepasst werden. Auch die Lebensumstände spielen bei der Wahl der Linsen eine Rolle. Ob der Linsenträger viel im Freien arbeitet oder den größten Teil des Tages vor dem Bildschirm verbringt, sind weitere wichtige Punkte, die es im Vorfeld zu klären gilt.

Eine individuelle Anpassung ist immer notwendig

Dazu kommt die individuelle Beschaffenheit des Auges. Nicht jedes Auge ist gleich, folglich passen auch nicht alle Linsen jedem Träger. Die Hornhautwölbung, die Größe und die Lidöffnung sind bei jedem Menschen individuell ausgeprägt und für den optimalen Sitz der Linse maßgeblich. Der Experte muss daher das Auge gründlich vermessen und darüber hinaus auch feststellen, ob der zukünftige Linsenträger eher trockene oder feuchte Augen hat. In der Regel erhält man zunächst einmal Probelinsen, die über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen getragen werden. Sind diese verträglich und komfortabel, folgen die eigentlichen Linsen. Auch diese werden vom Kontaktlinsenexperten nach sieben bis zehn Tagen noch einmal kontrolliert. Der Optiker kann so frühzeitig Veränderungen am Auge feststellen und bei Bedarf rechtzeitig eingreifen.

Veränderungen frühzeitig erkennen

Auch im Laufe der Tragezeit sollte man seine Linsen und die Sehkraft regelmäßig kontrollieren lassen. So lässt sich die Lebensdauer der Linsen verlängern und der Tragekomfort bleibt dauerhaft gut. Die Sehkraft ändert sich im Laufe des Lebens. So kann zu einer Kurzsichtigkeit ab einem Alter von 45 bereits eine leichte Alterssichtigkeit hinzukommen. Auch eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) kann sich bilden und dazu führen, dass man mit den aktuell genutzten Kontaktlinsen auf einmal schlechter sieht. Das Auge selbst kann sich ebenfalls verändern und die bislang perfekt sitzenden Linsen passen dann nicht mehr.

Das wird kontrolliert

Bei der Nachkontrolle prüft der Optiker oder Augenarzt die Sehstärke und die Beschaffenheit des Auges: Ist es trocken oder produziert es noch genügend Tränenflüssigkeit? Hat sich der Augendruck verändert? Mit einem speziellen Augenmikroskop, einer sogenannten Spaltlampe, wird zudem überprüft, ob die Form der Linse noch zur Form der Hornhaut passt und wie sich die Linse innerhalb des Auges verhält: Sitzt sie oder bewegt sie sich und kann so das Auge unnötig reizen?

Darüber hinaus sollte auch die Linse selbst kontrolliert werden. Das ist vor allem bei Jahreslinsen, also dauerhaft getragenen Linsen, der Fall. Minimale Risse oder Unebenheiten können dazu führen, dass sich Keime und Bakterien ablagern und zu Entzündungen führen.

Wann und wie häufig sollte man zur Kontrolle?

Augenärzte und spezialisierte Optiker empfehlen eine jährliche Kontrolle, auch wenn nach dem subjektiven Empfinden alles in Ordnung ist und die Linsen keine Probleme bereiten. Auch wenn man keine sichtbaren Veränderungen wie Rötungen, Reizungen und trockene Augen spürt, kann mit den Linsen oder dem Auge trotzdem etwas nicht stimmen. Hier gilt daher: Vorsorge ist besser als Nachsorge! Veränderungen am Auge werden häufig erst spät erkannt, da das Gehirn ein verändertes Sichtfeld in vielen Fällen ausgleicht. Auch eine defekte Linse bereitet unter Umständen nicht sofort Probleme, schadet dem Auge aber trotzdem. Gleichzeitig schreitet die Technologie weiterhin rasant voran und es macht Sinn, sich über Fortschritte zu informieren. So gibt es vielleicht für Menschen mit sensiblen Augen eine neue Lösung, die sie entlastet. Termin vereinbaren.

 

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